RISCHTISCH PFIFFISCH.

Wenn man bei Amazon nach „pfiffig wohnen“ sucht, findet man die absurdesten Dinge. Meine Top List der Dinge, die die Menschheit dringend braucht:

Zur Integration der Glatzenmenschen.

"Die erotische Wärmflasche mit Pimmel." Pimmel ist einfach so ein lustiges Wort.

"Eiswürfel in Gebiss-Form (Frozen Smiles)." Sehen aus wie meine Beißschiene.

Musste schon schmunzeln.

"Das Enten Telefon mit moderner Technik." Damit kann man ein Telefonat leicht beenten.

"Die Hunde Gurtleine im Würstchen Design." So bleibt der Hund an der Leine.

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DAMALS EHRLICH.

Ich habe gerade einen alten Text von mir gefunden, verborgen im Dokumentenschatz meines Rechners. Ich habe ihn damals für meine Homepage (ja, da gab es noch sowas) geschrieben. Als ich diesen nun fand und las, dachte ich: Wow, das war ehrlich. Und irgendwie interessant, was man doch in jungen Jahren für Erkenntnisse hatte. Bin mir nicht sicher, ob ich noch alle diese Ansichten teile, aber finde es gut, mal darüber nachzudenken.

Die große Frage mit „W“

Warum sind manche Menschen so kompliziert? Warum steigt man manchmal nicht dahinter, was die andere Person gerade fühlt, wie sie reagiert oder was in ihrem Kopf passiert? Weil man selbst nicht so ist. Man versteht Menschen nur, wenn sie so reagieren, wie man selbst reagieren würde und selbst dann manchmal nicht, weil man seine eigene Reaktion auf eine bestimmte Situation nicht kennt. Ja, diese Antwort erscheint doch recht plausibel. Klingt auch nett. Als ob sie das Prädikat: „Besonders wertvoll“ verdient hätte. Aber kommt man damit weiter? Nein. Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie ich das ändern kann. Ich habe immer diesen furchtbaren Drang, Menschen zu analysieren. Ich möchte sie verstehen. Ich würde unglaublich viel dafür geben, mal im Kopf eines anderen zu stecken. Nur mal so für eine Stunde. Oder für 5 Minuten. Wäre das nicht fantastisch? Bin ich nur so krank oder denken andere Menschen genauso wie ich? Oder können wiederum diese Menschen MICH nicht verstehen? Jetzt wird’s kompliziert.

Es gibt allerdings ein paar Dinge, bei denen man sich fast absolut sicher sein kann, dass sie immer so eintreten. Da sind eigentlich fast alle gleich. Menschen fangen sich nämlich grundsätzlich dann an, sich für jemanden besonders zu interessieren, wenn man selbst kein Interesse zeigt. Das weckt einfach die angeborene, ja kindliche Neugierde, zu erfahren, warum die andere Person sich nicht für einen interessiert. Das wurmt einen. Man möchte wissen, wieso. Man leidet, man fragt sich, was man falsch gemacht hat, ob man so ätzend ist, vielleicht auch furchtbar hässlich? Ja, das ist die Frage des Selbstwertgefühls. Das bekommt in dem Moment einen furchtbaren Rückschlag. Man fühlt sich plötzlich ganz klein, dominiert von einer anderen Person, die einem dieses Gefühl einfach so gibt. Ungeschützt ist man dieser Person ausgeliefert. Wieso? Wieso kann man nicht einfach sagen: Scheiß doch drauf! Ich weiß, was ich wert bin. Das zählt! Wenn die Person das nicht zu schätzen weiß, sogar vielleicht gar nicht herausfinden will, ist sie’s selber Schuld. Sie weiß ja gar nicht, was sie verpasst.

Wer von euch kann sowas zu sich selbst sagen, sich selbst so stärken? Bitte bei mir melden, ich möchte lernen wie das geht. Ich kann das nämlich nicht. Ich fange an zu nagen, zu kratzen und – weil sich’s so schön reimt – zu platzen. Ich halte das nicht aus. Sobald mir eine Person den Rücken zukehrt, sobald eine Person mir die kalte Schulter zeigt, fange ich an zu schwitzen. Das bringt mich so dermaßen auf die Palme, das kann man sich gar nicht vorstellen. Obwohl ich die andere Person vielleicht vorher selber nicht schätzen konnte, ich sie selber vorher gar nicht interessant fand, selber nicht viel von ihr gehalten habe. Ab dem Moment, wo sie mir das eben gleiche vermittelt, kehrt sich bei mir alles um. Ist es vielleicht auch dieser Drang von allen geliebt zu werden? Warum ist man manchmal zu einer Person, die man zum Verrecken nicht leiden kann, trotzdem nett? Weil man höflich, gut erzogen ist? Weil man einem Konflikt aus dem Weg gehen will? Oder weil man nicht hören will, was seine eigenen Fehler sind, nicht hören will, dass man von jemanden nicht gemocht wird? Bei mir wäre es wohl Letzteres.

Das ist auch so eine Frage. Warum möchte man von anderen nicht hören, was seine Fehler sind, auch wenn man sie längst kennt? Weil sie plötzlich real werden, eine Form annehmen, wenn jemand anderes sie ausspricht? Sie vorher noch versteckt in einem selbst waren und dachte, keiner wird sie je bemerken?

Menschen, die mir erzählen, sie könnten Kritik gut vertragen und alles würde nur so an ihnen abprallen, denen kann ich einfach nicht glauben. Kein Mensch hat so ein Selbstverständnis. Oder denke ich nur so, weil ich es nicht habe? Womit wir wieder am Anfang wären… Vielleicht führe ich dieses Gelabre irgendwann noch einmal weiter. Jetzt bin ich müde. Macht’s gut, Freunde :)!

FOLGET MIR AUF WEBSTAGRAM!

Instagram im Web: Da sehen die Bilder irgendwie ganz anders aus als auf meinem kleinen iPhone-Display. Finde es aber schön, dass auf diese Weise auch Menschen Anteil an Instagram haben können, die nicht Apple-abhängig sind. Aber Achtung! Instagram hat hohes Sucht-Potential.

Wer mir folgen mag, kann das hier gerne tun: http://web.stagram.com/n/claeuschen/

ICH WILL NICHT NACH BERLIN

Weiße, Waldmeister

Bin aber trotzdem hin. Meine Schwester hatte Dispuation und hat ihren Doktor mal eben summa cum laude abgeschlossen. Das weckt doch den Schwesternstolz. Da waren mir auch alle Schmerzen im Steiß egal. Es war ein wunderschönes Wochenende mit sonniger Untermalung. … Weiterlesen

SAG ES DOCH EINFACH!

Es könnte alles so einfach sein. Das wurde mir mal wieder klar, als ich diesen Post des Blogs „FuckYeahTobiTobsen“ (übrigens hervorragender Blog) auf Facebook gelesen habe.

Das zeigt mal wieder: Kommunikation ist alles. Nur über Kommunikation können wir vermitteln, was wir denken, fühlen und was wir wollen. Also kommunizieren wir doch einfach. Haha. „Kommunizieren“ und „einfach“ in einem Satz zu verwenden, ist ein bisschen witzig. Einem Kommunikationswissenschaftler braucht man nicht zu erzählen, was alles zu einer gelungenen Kommunikation gehört. Als gelungen wird sie bezeichnet, wenn die Nachricht des Senders vom Empfänger exakt und richtig dekodiert wird. Und das ist bei so vielen Einflussfaktoren eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Das Traurige ist nun, dass meist gar nicht erst eine verbale Nachricht gesendet wird, womöglich aus lauter Angst vor falscher Dekodierung. So meint man, dass keine Kommunikation zustande kommt, da man schließlich keine Nachricht gesendet hat. Schlussfolgerung: kein Senden, kein Empfangen. Aber auch keine Kommunikation ist ja bekanntlich Kommunikation. Keine Nachricht ist auch eine Nachricht. Und „keine Nachricht“ wird in der Regel noch häufiger falsch dekodiert. Daher sollte man sprechen, so wie es auf dem Bild steht. Ich denke, das Leben kann dadurch tatsächlich ein Stückchen einfacher werden. Ich beziehe mich damit mal auf die altbekannte Redewendung: „Sprechenden Menschen kann geholfen werden.“ Ich versuche das dann auch mal bei Gelegenheit.

OBWOHL.

Ich hab heute schon eine Magnesium-Tablette eingeschmissen, obwohl ich noch nicht Ski gefahren bin. Ich war heute schon auf der Piste, obwohl ich noch nicht Ski gefahren bin. Ich habe heute schon „hangover“ gegrölt, obwohl ich noch nicht Ski gefahren bin. Ich habe heute schon ein 5-Gänge-Menü verputzt, obwohl ich noch nicht Ski gefahren bin. Aber morgen, morgen, da fahre ich Ski. Wenn nichts dazwischen kommt.