Web-TV: Das Ende des Fernsehens?


Quelle Foto: Cicero Online, 2. August 2012

Ich habe bei meinen Recherchen für meine Master-Thesis eine alte Hausarbeit von mir gefunden, die ich während meines Bachelorstudiums in Köln im Jahre 2009 verfasst habe. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob Web-TV das Fernsehen ablösen wird. Damals fing das Youtuben gerade erst so richtig an und auch Facebook war in Deutschland erst „mittelgroß“ (es gab etwa 5 Millionen Nutzer, zum Vergleich: heute sind es etwa 24 Millionen). Find es spannend, nach so langer Zeit einen Blick in solche Arbeiten zu werfen, in denen man (mehr oder weniger gewagte) Prognosen aufgestellt hat. So kann man sehen, was mittlerweile tatsächlich daraus geworden ist bzw. wie es sich seitdem entwickelt hat.

Man sollte allerdings bemerken, dass ich mich mittlerweile – insbesondere in der Technik des Zitierens – weiterentwickelt habe : ).

Und hier kann man die Arbeit lesen: Claudia Langer – Web-TV Das Ende Des Fernsehens SS 09

Dieser Artikel vom 2. August, von dem ich das Foto habe, beschäftigt sich übrigens mit dem gleichen Thema: Cicero Online – Das Ende der TV Ära

SYMPHONIE Op. 110

Diesen Text habe ich 2002 im Deutschunterricht zum Thema Sprachmusterverschiebung verfasst:

Ich fuhr ganz Andante cantabile über die Landstraße, als mich eine erste Geige überholte und von nun an die Melodie spielte. Ich ärgerte mich über ihre Art zu spielen. Wenn sie anfuhr, machte sie ein aufdringliches Crescendo und kehrte nie a tempo zurück, sondern wechselte sempre zwischen einer Art poco ritardando und stringendo al fine. Ich musste allerdings Tempo 1 einhalten und sie deshalb weiterhin im Basso continuo begleiten. Doch änderten sich die Vorzeichen, ohne dass es die Violine vor mir bemerkte, und ein anderes Instrument raste mit einem Tempo von 184 Schlägen die Minute mit 64teln um die Ecke. Wie eine krächzende Viola stoßen die beiden mit einer fiesen Intonation und einem forte-piano, das fast schon ein Forzato war, zusammen und der Klang des Crashes machte ein sanftes diminuendo. Das Instrument der Solostimme, das mich überholt hatte, quietschte jetzt in einem hohen Flageoletton – ich denke es war ein hohes ais. Con passione stieg ich aus, wies die beiden Autofahrer dolce auf die Regeln hin, die auf dieser Straße galten und mit einem Duett alla espressione trillerten die beiden in meine beiden Ohren bis ich mir das Rondo ihrer Schimpfwörter nicht mehr anhören wollte. Weil es meinen Musikerohren schaden könnte, schwang ich mit einer schönen Bindung in meinen Sitz und ratterte leicht wie ein Springbogen an den beiden melodischen Instrumentträgern vorbei…Schlussakkord!

CLOWN IN SCHOKOSAUCE WIRFT ORANGEN

Aaaah etwas verspätet mein Artikel über Karnevalsbräuche :-)…

Karneval ist mehr als Pappnasen, Kamelle und Alkohol. Auf der ganzen Welt gibt es Bräuche, die auf einer langjährigen Tradition beruhen. Einige davon sind überaus kurios. Passend zur Karnevalszeit stellen wir acht verrückte Karnevalsbräuche weltweit vor.

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IF WE ARE DEAD, SO IT IS

Zusammen mit Corinna habe ich neulich die Ausstellung von Michel Majerus im Stuttgarter Kunstmuseum besucht. Nicht nur die Bilder waren ein echter Knüller, sondern auch die Führung an sich, bei der sich eine extrovertierte, ganz in weiß gekleidetet Frau mit grau-schwarz-gefärbten Haaren stetig in die Ansprache der Führerin einmischte oder sich mitten vor ein Bild stellte und damit komplett die Sicht verdeckte.

Die Kunst von Majerus hat es mir angetan und ich schaue schon die ganze Zeit, wo ich Kunstdrucke von ihm her bekomme. Der Artikel von mir und Corinna ist hier zu lesen. Für einen kleinen Vorgeschmack nun ein paar seiner Werke:

ANRÜHREND UND ZUM TOTLACHEN

Mit 17 Millionen Zuschauern hat die Komödie „Ziemlich beste Freunde“ den Klassiker „Die große Sause“ in Frankreich überholt: ein Zusammenprall von Milieus und Kulturen ohne Kitsch. Die Inszenierung des Regieduos Nakache und Toledano ist ein berührendes Drama, das auch ohne Übertreibung funktioniert.

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PLURALER WELTUNTERGANG

Quelle: Gerd Altmann Carlsberg / pixelio.de

Am 21. Dezember gehen auf dem Erdball die Lichter aus – so steht es zumindest im Maya-Kalender. In den Medien herrschte seit dem Jahreswechsel deshalb Weltuntergangsstimmung. Dabei gab es schon im Jahr 2011 drei Termine für die Apokalypse. Und die Welt dreht sich weiterhin.

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